Mindset in Krisenzeiten – Diese 3 Aspekte gehören dazu!

Mindset in Krisenzeiten - Diese 3 Aspekte gehören dazu!

Wir leben in einer herausfordernden Zeit: Eine Krise jagt die nächste. Erst die Covid-19-Pandemie, Lockdowns und Isolation – dicht gefolgt vom Krieg in der Ukraine und einer Inflation, die gen Himmel schießt. Das geht an niemandem spurlos vorbei. Welche Aspekte sollte ein Mindset in Krisenzeiten beinhalten?

In diesem Artikel zeige ich dir 3 Mindsets, mit denen du trotz all dem eine positive Grundhaltung bewahrst und es sogar schaffst, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Klingt lesenswert? Ist es auch. Also los geht‘s!

Krisen sind mentale Herausforderungen

Was können meine Gedanken schon gegen die Krise da draußen anstellen, fragst du dich vielleicht? Nun ja, die Antwort ist: alles.

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Denn eine Krise ist erstmal nichts anderes als deine persönliche Bewertung eines bestimmten Umstands. Und für diese Bewertung bist allein du selbst verantwortlich!

Im Klartext bedeutet das: Eine Krise entsteht eigentlich in deinem Kopf. Denn jedes Ereignis ist erstmal nichts anderes als neutral. Basierend auf deinen Erfahrungen und Glaubenssätzen misst du ihm aber eine bestimmte Bedeutung bei. Erst die Bewertung, dass dieses Ereignis starke negative – oder sogar existentielle – Auswirkungen auf dein Leben haben könnte, macht es für dich zu einer Krise. Eine positive Bewertung eines Umstands hingegen würde das nicht.

Hier ein einfaches Beispiel:

Dein Chef hat dich gefeuert! Aus neutraler Sicht bedeutet das erstmal nur, dass du keinen Job mehr hast, kein Einkommen und keine Pflichten mehr gegenüber deinem Arbeitgeber. Aber was bedeutet das für dich?

Möglicherweise kannst du jetzt deine Miete und die Ausbildung deiner Kinder nicht mehr bezahlen. Zudem fragst du dich, warum du gefeuert wurdest – warst du einfach nicht gut genug? Eine Katastrophe, die dich in eine tiefe Krise stürzt und womöglich weit hinunterzieht.

Oder aber vielleicht bist du finanziell abgesichert und hast sowieso damit geliebäugelt, dir einen besseren Job zu suchen, Zeit für einen Neuanfang! Die Kündigung war genau der Startschuss, den du gebraucht hast, um in die Gänge zu kommen. Siehst du, wie deine eigenen Gedanken dich in einen Krisenzustand versetzen können, oder eben nicht?

Und jetzt kommt der Clou: Du kannst deine Gedanken zu 100% beeinflussen. Das heißt, du kannst entscheiden, ob du einen Umstand als Krise wertest oder nicht.

Das bedeutet jetzt nicht, dass du so tun sollst, als ob alles gut wäre, wenn es das eindeutig nicht ist. Aber die Erkenntnis, dass du deine Gedanken und deine Wahrnehmung beeinflussen kannst, hilft dir dabei, dich selbst vor Schwarzmalerei zu schützen, das Glück im Unglück zu erkennen und somit eine positive Grundhaltung zu bewahren.

Hinweis: Hole dir Unterstützung, wenn du allein nicht weiterkommst

Es gibt Situationen und Krisen im Leben, in denen man allein einfach nicht weiterkommt. Dann solltest du dir Hilfe von anderen Menschen suchen! Es ist kein Zeichen von Schwäche, sich von anderen helfen zu lassen – ganz im Gegenteil! Es ist ein Zeichen von Stärke, sich selbst eingestehen zu können, Hilfe zu benötigen und diese auch in Anspruch zu nehmen. Egal, ob es beim Training ist, und du dir einen Personal Coach suchst. Oder, ob du dir einen Mindset Coach suchst, der dir bei anderen Krisen hilft. Ein super Coach, der dir dabei helfen kann, ist Raphael Stekl, er bietet Online-Coaching und Coaching vor Ort z.B. in Rosenheim oder Bad Aibling an.

Wie du Krisenzeiten mit dem richtigen Mindset meisterst

Wahrscheinlich kennst du das auch: Wenn die Menschen um dich herum in Panik verfallen, schrillen auch bei dir die Alarmglocken. Wenn in den Medien von schlimmen Dingen berichtet wird, machst du dir Sorgen. Was „im Außen“ passiert und du täglich mitbekommst, beeinflusst natürlich deine eigenen Gedanken, verunsichert, verängstigt und deprimiert.

Die Krisenstimmung lähmt dich. Aber genau das ist verheerend! Denn Krisen erfordern meistens eine schnelle und reflektierte Reaktion auf das Geschehen. Du solltest nicht einfach in Schockstarre verfallen und in Selbstzweifel versinken, sondern das Beste daraus machen!

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Und genau dabei hilft dir das richtige Mindset. Durch das richtige Mindset trainierst du deine mentale Stärke wie einen Muskel im Fitnessstudio. Mit der Zeit schützt dich deine mentale Stärke vor negativen Einflüssen wie ein Regenmantel, an dem die Nässe abperlt.

Tipp: Vielleicht hattest auch du schon mal einen „Hänger“, und hast das Training schleifen lassen. Mentale Stärke hilft dir auch beim Workout, durchzuziehen, nicht aufzugeben und einfach weiterzumachen. 

Was ist überhaupt ein Mindset?

Mindset lässt sich am besten mit „geistiger Haltung“ ins Deutsche übersetzen. Dein Mindset umfasst alle wiederkehrenden Gedanken, inneren Einstellungen, Überzeugungen, Grundhaltungen, Prinzipien, Werte und Glaubenssätze, die du über die Zeit durch deine Lebenserfahrung gesammelt hast. Sie entstehen zumeist im Alter von 2 bis 14 Jahren und werden vor allem von den Eltern, Großeltern, Lehrern usw. geprägt. Dein Mindset kann dich auf deinem Weg fördern, aber auch hemmen. Wenn du z.B. gelernt hast „Ich halte einfach nichts aus“ hemmt dich das mit Sicherheit – im Gegensatz zu „Ich kann alles meistern!“

Und wie bereits gesagt: Deine Gedanken kannst du ändern! Hier sind also 3 Mindsets, mit denen du Krisen trotzt, wie ein Feld in der Brandung: 

An Krisen wachsen, statt Scheitern: Diese 3 Mindsets machen’s möglich

Bevor wir mit dem ersten Mindset starten, hier noch ein Tipp: Auch, wenn du dich gerade gar nicht in einer Krise befindest, ist es sinnvoll, vorzusorgen. Fang also am besten gleich damit an, deine mentale Stärke zu trainieren. Diese Mindsets helfen dir übrigens auch enorm beim Training!

Mindset #1: Alles ist machbar

Etwas ist passiert? In der nächsten Sekunde hast du schon das Worst Case Szenario vor Augen? Entspann dich mal. Bewahre einen kühlen Kopf und betrachte die Situation mal ganz objektiv:

  • Was ist passiert?
  • Warum ist es passiert?
  • Was ist die Auswirkung?
  • Und was kann ich dagegen tun?

Wenn du mit Logik die Ursache und Wirkung einer Sache herausfilterst, kannst du die scheinbar kompliziertesten Probleme lösen. Zusätzlich verliert dieses den Anschein vom unlösbaren und „größten Problem EVER“.

Denn für alles (wirklich alles) gibt es eine Lösung + mindestens eine weitere Lösung. Es lohnt sich also nicht, in den Panikmodus zu verfallen. Denn dieser hindert dich nur daran, eine geeignete Lösung zu finden.

Sobald ein Problem auftritt, sollte dein erster, intuitiver Gedanke sein: Alles ist machbar. Krisen entstehen in deinem Kopf.

Wie dir das Mindset beim Training hilft: Du glaubst nicht daran, ein bestimmtes Trainingsziel erreichen zu können? Dein Wunschgewicht kommt dir soo weit entfernt vor? Erinnere dich: Alles ist machbar. Wenn andere es können, kannst du es auch. Du musst nur dranbleiben.

Mindset #2: Zeiten kommen und gehen

Jede Krise geht vorbei. Wenn man selbst mitten in einer Krise steckt, fällt einem der Glaube daran aber oft schwer. Folgendes hilft dir dabei, dir dieses Mindset einzuprägen und in Erinnerung zu rufen:

Denke zurück: Was hast du schon alles geschafft in deinem Leben? Welche Krisen hast du schon durchgestanden? Mit welchen Problemen hast du dich rumgeschlagen, hast gedacht du würdest es nie schaffen – und hast es doch geschafft? Welche Krise hat dir alles abverlangt, und heute kannst du nur noch milde darüber Lächeln? Denn, war doch eh klar: irgendwie würdest du es schon schaffen.

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Wie dir das Mindset beim Training hilft: Noch 20 Liegestütz und du quälst dich jetzt schon? Kennen wir alle. Mach dir bewusst: Es ist gleich vorbei. Jetzt ist der Schmerz zwar groß, aber in einer Minute ist er vorbei. In einer Minute ist alles wieder gut. Und keine 5 Minuten später verschwendest du keinen Gedanken mehr an eben.

Mindset #3: Was kann ich die Krise für mich nutzen?

Alles hat sein Gutes und Schlechtes. Unter all dem „offensichtlich“ Schlechtem ist das Gute nur manchmal nicht auf den ersten Blick erkennbar.

Der Blick auf das Positive hilft dir jedoch, in Krisen auf dem richtigen Weg zu bleiben und nicht – überspitzt gesagt – der Depression zu verfallen.

Wenn du also das nächste Mal frustriert bist, überlege:

  • Wie kann ich diese scheinbar schlechte Situation jetzt für mich nutzen?
  • Was kann ich aus dieser Krise lernen?
  • Wie kann mich diese Situation voranbringen auf dem Weg zu meinem Ziel?

Jede Krise ist eine Möglichkeit, zu lernen, mentale Stärke zu trainieren und deine Resilienz zu stärken – und eben wie ein Fels in der Brandung zu werden.

Wie dir das Mindset beim Training hilft: Keine Lust auf Training? Sich schon wieder aufraffen? Wofür denn eigentlich? Wahrscheinlich kennst du diese Gedanken. Ja, manchmal hat man eben keine Lust. Indem du dir deine Motivation bzw. dein Ziel ständig vor Augen führst, fällt es dir viel leichter, es trotzdem zu machen. Warum trainierst du? Was ist das Gute daran? Was ist das „Gute“ am Training, was es trotz allem „Schlechten“ lohnenswert macht?

Tipp zur Umsetzung: Schreib dir diese 3 Mindsets am besten auf ein schönes Blatt Papier und hänge sie dir gut sichtbar auf. Je öfter du sie liest, desto schneller wirst du sie verinnerlichen. Viel Erfolg!

Fitminex Blog Raphael Stekl Autor

Autor

Raphael Stekl

Raphael Stekl ist Coach, Trainer und Mediator und seit 2021 von Europäischen Hochschulverbund zertifiziert. In seinen Coachings, Trainings und Seminaren zeigt Raphael seinen Klienten, wie sie ihre Resilienz stärken, Konflikte lösen und sich ein Leben nach ihren Vorstellungen aufbauen können. Sein besonderes Spezialgebiet liegt im Coaching von Unternehmen und Menschen in der Notfallmedizin.

Du kannst Dich mit ihm über seine Website (www.traincomed.de) verbinden.

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