Zuckerfreie Ernährung – 3 Schritte zu einem Leben ohne Zucker

Eine zuckerfreie Ernährung bringt viele gesundheitliche Vorteile mit sich. In diesem Artikel geht es darum, Schritt für Schritt in ein zuckerfreies Leben zu starten und dich von deiner Zuckersucht zu befreien! Du bist nicht süchtig glaubst du? Dann lies den Artikel unbedingt bis zum Ende!

Was für ein Typ Mensch bist du?

Gehörst du zufällig zu den Menschen, die eine Entscheidung treffen und diese dann problemlos durchziehen? Dann kannst du dich sehr glücklich schätzen, das ist ein wahres Geschenk! Vielen Menschen geht es aber anders- inklusive mir.

Sie brauchen einen klaren Weg mit einer durchführbaren Strategie, um sich von ihren Gewohnheitsmustern Schritt für Schritt zu lösen.

Um Gewohnheiten zu ändern, braucht es Disziplin!

Das erfordert vor allem Disziplin und Motivation, aber vor allem benötigt es einen auf das Individuum angepassten Durchführungsplan. In diesem Artikel wird dir hoffentlich bewusst, welches dein Weg ist.

Ich biete dir drei Möglichkeiten an und du schaust, welche Schritte für dich passen, um eine neue Gewohnheit, nämlich die der Zuckerfreiheit in deinen Alltag zu implementieren.

Wenn du mit deiner Familie zusammen in ein zuckerfreies Leben starten möchtest, solltest du auch auf die unterschiedlichen Bedürfnis-Typen in deiner Familie Rücksicht nehmen.

Das macht das Ganze eventuell etwas herausfordernder, aber mit Achtsamkeit, Verständnis und Bewusstsein, ist auch das kein Problem.

So kommst du von deiner Zuckersucht los

“Zuckersucht? Ich bin doch nicht süchtig!”

Bevor wir uns jetzt die Strategien anschauen, betrachten wir einmal das Thema Zucker etwas genauer: dass Zucker nicht gesund ist, weiß mittlerweile jeder- oder zweifelst du noch daran?

Falls ja, dann lass dir sagen, dass es genug Studien gibt, die belegen, dass Zucker mit vielen Stoffwechsel-abhängigen Krankheiten zusammenhängt. Allen voran Diabetes Typ 2 und Adipositas, aber auch das metabolische Syndrom, koronare Herzerkrankungen und Krebs können durch einen erhöhten Zuckerkonsum ausgelöst werden (natürlich gehören hier noch andere Faktoren dazu).

Ich esse keine Süßigkeiten

Du isst nicht zuviel Zucker?

Gut, dann tracke mal eine Woche, wie viel Zucker du zu dir nimmst, damit du sicher bist.

Der Durchschnittsdeutsche nimmt etwa 100 g Zucker pro Tag zu sich- die WHO-Empfehlung liegt zwischen 25-50g, abhängig vom individuellen Energieverbrauch. Wenn du täglich schon ein Glas Saft trinkst, hast du bereits 25 g Zucker aufgenommen, dazu kommen noch Naschereien wie Kekse, Schokolade oder Gummibärchen und der Zucker, den wir unbewusst mit verarbeiteten Lebensmitteln aufnehmen: Brot, Suppe, Sauce, Joghurt, Aufschnitt etc.

Naja, das kann soviel nicht sein, sagst du jetzt? Dann tracke es und lass dich überraschen!

Das Zucker süchtig macht, ist übrigens auch belegt: durch den Zuckerkonsum werden im Gehirn die gleichen Gehirnregionen angeregt, wie nach dem Konsum von Kokain. Dies hat der Neurowissenschaftler Eric Stice vom Oregon Research Institute in Oregon durch seine Studien herausgefunden.

Durch Zucker werden vermehrt Dopamin und Opioid ausgeschüttet, so dass wir uns glücklich und gut fühlen, wenn wir Zucker zu uns genommen haben.

Daher ist es sinnvoll sich mit einer Reduzierung des Zuckerkonsums zu beschäftigen.

Im Weiteren bekommst du nun einige Ideen, wie du deinen Zuckerkonsum nachhaltig reduzieren kannst.

3 Möglichkeiten, um sich von Zuckersucht zu befreien

Es gibt verschiedene Möglichkeiten von der Zuckersucht loszukommen bzw. den Zucker im Alltag nachhaltig zu reduzieren. Ich zeige dir hier 3 Möglichkeiten auf:

  1. Du lässt ihn langsam ausschleichen (mein absoluter Favorit). Dieses Modell passt für alle super, die Druck nicht so gut abkönnen und die Sache lieber etwas gemächlicher angehen möchten. Keine Verbote, sondern mit Alternativen arbeiten.

Die zweite Möglichkeit ist:

  1. Du verzichtest eine gewisse Zeit komplett auf jegliche Süßungsmittel. Das ist sicher die anfangs härteste, jedoch die effektivste Methode und im Verlauf auch die beste. Allerdings gibt es Menschen, für die das überhaupt nichts ist. Das hängt aber auch immer etwas von den Lebensumständen ab. Bist du z.B. aktuell 2/3/4-fache Mutter mit kleinen Kindern, dann ist das schon sehr herausfordernd und du darfst dir den langsamen Weg gönnen.

Die dritte Möglichkeit:

  1. Du ersetzt im ersten Schritt das Süße mit Ersatzprodukten und reduzierst diese immer mehr.

Wenn dein Körper sich daran gewöhnt hat, keinen “echten” Zucker mehr zu bekommen, dann lässt du auch die Ersatzstoffe langsam ausschleichen.

→ Es kann auch sein, dass du z.B. erstmal nur deinen Tee nicht mehr süßt oder nur noch pflanzlichen Joghurt mit Früchten isst und hier das Süßungsmittel weglässt.

Das ist dann bei Kindern auch noch mal ein bisschen anders. Da kommt es auf das Alter an, ob das Kind schon “echte” Süßigkeiten kennt oder wie viel süß dein Kind gern mag bzw. verlangt.

Kennt dein Kind noch keine richtigen Süßigkeit, hast du echt Glück und fängst am besten erst gar nicht damit an oder so spät wie eben möglich. Du süßt dann einfach mit Früchten oder getrockneten Früchten, Gewürzen wie Zimt und Vanille oder auch mit Cashewmus.

Natürlich kannst du auch Süßungsmittel wie Kokosblütenzucker, Ahornsirup, Dattelsüße oder den wertvollen Yaconsirup nutzen. Aber das hat Zeit. Solange dein Kind es nicht kennt und verlangt, gibt es keine Notwendigkeit es ihm anzubieten.

Denke daran, dass dein Kind alles sieht und genau mitbekommt, was du und dein Partner essen. Also, wenn ihr auch auf Süßes verzichtet, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass euer Kind erst spät mit dem echten Zucker in Berührung kommt – in Abhängigkeit des anderen Umfeldes natürlich.

Ist dein Kind schon älter, wenn du mit der zuckerfrei Idee um die Ecke kommst, dann braucht es etwas Einfallsreichtum, aber mit ein bisschen Trickserei klappt das auch ganz gut: hier sollte das Motto sein:

Nicht zu streng und dogmatisch werden, denn Druck erzeugt Gegendruck. Lieber Vorleben und leckere, gesunde Sweets selber machen, um dann mit gutem Geschmack zu überzeugen. Bei Teenies wird es am herausforderndsten, denn sie sind in einer kniffligen hormonellen Lage.

Also werde dir nun erstmal bewusst, welcher Weg deiner ist und wie viel Zucker du tatsächlich zu dir nimmst.

Wenn du dir Unterstützung wünschst auf dem Weg in die Zuckerfreiheit, dann meld dich gern bei mir oder mach bei meinem Zuckerfrei-Gruppencoaching in der Fastenzeit mit. Mehr Informationen dazu bekommst du, wenn du mir eine Email an info(at)vamily.de schreibst.

Ich hoffe, dich hat der Artikel inspiriert und du bist nun motiviert das Thema “Zucker” mal anzugehen.

Alles Liebe

Anna

Autor

Anna Maynert

Mein Name ist Anna Maynert. Ich bin studierte Diplom-Ökotrophologin, Yogalehrerin und Food- und Lifecoach. Ich arbeite ganzheitlich und beziehe in meinen Coachings stets die ganze Geschichte des Individuums mit ein. Dafür nehme ich mir gerne auch etwas mehr Zeit in einem ausführlichen Anamnesegespräch. Ich habe mich in den letzten Jahren verstärkt mit dem Thema “zuckerfrei Leben” beschäftigt und nach meinem ersten Zuckerdetox und der damit verbundenen mega positiven Erfahrung, biete ich regelmäßig Gruppencoachings an, bei denen wir gemeinsam einen Zuckerdetox machen. Meine Coachings kann man online buchen als Paket oder individuell. Das Ganze kann ohne Probleme ortsunabhängig über Skype bzw. Zoom ablaufen. Bei Interesse zu dem Gruppencoaching, meld dich gerne per Mail bei mir, dann schicke ich dir mehr Informationen zu.

Außerdem blogge ich auf (www.vamily.de) für vegan-/ vegetarisch-lebende Familien, wozu auch ein Podcast (Apple Podcast) gehört. Ich bin verheiratet und lebe mit meinen drei Kindern und meinem Mann in Bonn.

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