Gesundheit

Schadstoffe im Alltag – 6 Tipps, wie Du sie effektiv reduzieren kannst

Schadstoffe im Alltag – 6 Tipps, wie Du sie effektiv reduzieren kannst

In unserer heutigen Welt können uns Schadstoffe überall begegnen: in der Luft, in unseren Lebensmitteln, in Kosmetika, in Kleidung und so weiter. Es gibt so viele Schadstoffquellen und gefühlt werden es täglich immer mehr. Einige Studien deuten darauf hin, dass die Schadstoffbelastung für den starken Anstieg einiger Zivilisationskrankheiten wie Allergien, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen mitverantwortlich ist.

Die schlechte Nachricht dabei ist, dass es heutzutage gar nicht mehr möglich ist, allen Schadstoffen immer aus dem Weg zu gehen. Zum Glück ist das aber auch gar nicht notwendig. Es gibt viele Schadstoffe, die wir recht einfach vermindern können. Wenn wir uns auf diese fokussieren, wird unser Leben eine ganze Ecke schadstoffärmer und gesünder.

In diesem Beitrag möchte ich Dir 6 einfache und sofort anwendbare Tipps nennen, um die Schadstoffbelastung in Deinem Alltag zu reduzieren und so einen kleinen Schritt zu einem gesünderen Leben zu machen.

Tipp #1: Schuhe ausziehen

Der erste Tipp ist sehr einfach und kann jeder womöglich schnell und problemlos umsetzen. Ziehe zu Hause vor der Tür Deine Schuhe aus.

Wahrscheinlich wirst Du Dich fragen, wie das helfen soll, Schadstoffe zu reduzieren. Das ist ganz einfach. Über unsere Schuhe können wir zahlreiche Schadstoffe von Draußen in die Wohnung tragen. Meistens sind diese für uns nicht mit bloßem Auge sichtbar. Hierzu gehören unter anderem Pestizide, Chemikalien, Schwermetalle, Benzin- oder Ölreste und Feinstaub.

In der Wohnung verteilen sich die Schadstoffe auf dem Boden oder verbinden sich mit dem Hausstaub, mit dem sie über die Raumluft eingeatmet werden können. Babys und Kleinkinder sind besonders exponiert, da sie oft auf dem Boden liegen, krabbeln und spielen.

In der Wohnung die Schuhe auszuziehen, ist eine so einfache Maßnahme, um den Schadstoffeintrag zu reduzieren und das Raumklima zu verbessern. Und das Beste: Es ist komplett kostenfrei!

Tipp #2: Regelmäßiges Staubsaugen und Staubwischen

Wie oben schon beschrieben, können sich im Hausstaub Schadstoffe ansammeln. Wenn Du diese also mit Staubwischen oder Staubsaugen entfernst, beseitigst Du auch Schadstoffe aus Deinem Zuhause. Ehrlich gesagt bin ich auch kein großer Fan vom Putzen, aber dieser Faktor ist definitiv eine Motivation, es häufiger mal zu machen.

Unser Bett ist ebenfalls ein prädestinierter Staubfänger. Aber auch dem können wir entgegenwirken, denn diesen Staub können wir durch Wechseln und Waschen unserer Bettwäsche ganz einfach entfernen.

Tipp #3: Mehrmals täglich lüften

Tatsächlich kann man davon ausgehen, dass die Luftqualität draußen immer besser ist als in Innenräumen. Klar gibt es da in seltenen Fällen auch mal Ausnahmen. Beispielsweise dann, wenn sich Deine Wohnung direkt an einer stark befahrenen Straße befindet oder ganz in der Nähe ein Großbrand ausgebrochen ist. In diesen Fällen werden die Anwohner in der Regel davor gewarnt, die Fenster nicht zu öffnen.

Daher solltest Du jeden Tag mehrmals für einige Minuten lüften. Dadurch verlassen viele Schadstoffe die Luft in Deinem Zuhause. Für richtiges Lüften benötigst Du übrigens einen Durchzug. Alle Fenster ganz öffnen (komplett öffnen, nicht auf Kipp!).

Tipp #4: Auf Inhaltsstoffe in Kosmetika und Reinigungsmitteln achten

Fange an, die Inhaltsstoffe Deiner Kosmetika, Wasch- und Reinigungsmittel zu kontrollieren. Bei Kosmetikprodukten findest Du die Inhaltsstoffliste in den allermeisten Fällen auf dem Produkt oder seiner Verpackung. Um die genauen Inhaltsstoffe von Wasch- und Reinigungsmitteln herauszufinden, musst Du normalerweise auf die Herstellerwebseite gehen.

Ich empfehle Dir, jeden Inhaltsstoff, den Du nicht kennst, zu googlen, um herauszufinden, ob er schädlich oder doch ganz ungefährlich ist. Das nimmt am Anfang definitiv etwas Zeit in Anspruch, aber von Zeit zu Zeit wirst Du immer mehr schädliche Inhaltsstoffe auf den ersten Blick erkennen. Wenn Du einen Inhaltsstoff entdeckt hast, den Du nicht nutzen würdest, musst Du Dir die anderen Inhaltsstoffe des Produkts gar nicht mehr anschauen.

Tipp #5: Mehr Hausmittel nutzen

Wusstest Du, dass man so gut wie alle Haushaltsreiniger und Kosmetika auch selber machen kann? Die Vorteile am Selbermachen? Du weißt genau, was Deine Produkte beinhalten, ohne lange Zeit damit zu verbringen, die Inhaltsstofflisten zu studieren! Und nebenbei sind solche DIYs auch oft viel günstiger und meistens kinderleicht in der Herstellung.

Wenn Du Natron, Soda, Zitronensäure, Essig und Kernseife zuhause hast, hast Du wirklich alles, um Dein gesamtes Zuhause zu putzen und die Wäsche zu waschen. Sogar mein Deo mache ich aus Natron, Kokosöl und Stärke. Das sind Hausmittel, die ich immer zuhause habe.

Tipp #6: Öfter selbst kochen

Selber machen, ist eine tolle Möglichkeit, um Schadstoffe im Alltag zu reduzieren. Und das gilt nicht nur für Reinigungsmittel und Kosmetika: Auch wenn wir selber aus möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln Gerichte kochen, können wir Schadstoffe vermeiden, insbesondere Zusatzstoffe. Mach Dir aber keinen Stress, wenn Du es nicht immer schaffst, selber zu kochen. Jede selbstgekochte Mahlzeit zählt, auch wenn Du erstmal klein anfängst.

Ich hoffe, ich konnte Dir einen kleinen Einblick in einen schadstoffarmen Alltag geben und Dich überzeugen, dass das gar nicht kompliziert sein muss. Wenn Du einen oder mehrere der Tipps ausprobierst, schreib mir gerne, wie es für Dich geklappt hat.

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Autorin / Expertin

Lena Rosenthal

Mein Name ist Lena und ich bin Schadstoffexpertin. Mit meinem Onlinekurs, 1:1 Coachings und Produktbewertungen helfe ich meinen KundInnen, Schadstoffe in ihrem Alltag zu erkennen, zu beseitigen und gesunde Alternativen zu finden. Aufgrund meiner Praxiserfahrung als Umweltingenieurin weiß ich genau, was sich für Schadstoffe in unserem Alltag verstecken und wie wir diese am besten vermeiden. In meiner Arbeit ist für mich am wichtigsten, dass alle meine Tipps von meinen KundInnen gut in den Alltag integrierbar sind.

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