Weniger Stress als Mutter – 6 Tipps für einen stressfreien Mama-Alltag

Weniger Stress als Mutter – 6 Tipps für einen stressfreien Mama-Alltag

Mit Kindern ist jeder Tag prall gefüllt. Von frühmorgens bis spätabends gibt es Dinge zu tun, zu organisieren und zu planen. Ein solcher Tagesablauf bedeutet für viele Mütter eine Menge Stress. Und Stress macht nicht nur krank, er verdirbt auch die Lebensfreude. Schließlich soll das Muttersein ja Spaß machen. Ständig zwischen Kind, Herd und Homeoffice hin und her zu hetzen, ist etwas anderes! Wie das mit dem Spaß klappt, erfährst Du in den Tipps für weniger Stress als Mutter.

„Ich freue mich schon so sehr darauf, wenn ich dann auch Mama werde und mein Alltag einfach entspannt und stressfrei ist. Wenn ich dann von einem Besuch zum nächsten tingeln kann, hier ein Kaffee, da ein Frühstück mit jemandem und viel Zeit habe.“ – Das sagte eine Freundin zu mir vor einiger Zeit. Ich musste mich in diesem Moment sehr zusammenreißen, um angemessen darauf reagieren zu können: „Liebes, ich bekomme die Aussage für mich sortiert. Aber bitte sag das niemals zu irgendeiner anderen Mutter.“

Von außen betrachtet sieht das Leben einer Mama doch so aus, oder?! Auf Instagram sieht man, wie die Mütter shoppen gehen, Kaffee trinken und sich mit anderen Müttern auf dem Spielplatz treffen, wo sie wieder nichts anderes machen als quatschen und Kaffee trinken. Ja, manchmal ist das auch so. Aber das sind nur kleine Momente. Wie unser Alltag zuhause aussieht und welche Aufgaben auf uns warten, bekommt kaum einer mit. Und die, die es nach außen kommunizieren sind Influencer, die zeigen, wie Du Dein Haus perfekt organisieren kannst und alles immer wie geleckt aussieht. Aber ganz ehrlich: Diese Frauen machen den ganzen Tag nichts anderes.

Weniger Stress als Mutter – 6 Tipps für einen stressfreien Mama-Alltag (2)

Für mich war es eine so befreiende Erkenntnis, dass ich nichts MUSS: Ich muss nicht mein Haus sauber geleckt habe, ich muss nicht geschminkt sein, ich muss nicht mit meinen Kindern Playmobil spielen. Ich darf entscheiden, was ich möchte, und mit der Konsequenz darf ich auch leben. Bei mir hat der Haushalt einfach mittlerweile nicht mehr oberste Priorität und ich hatte auch zeitweise mal eine Reinigungskraft, die mich supergut unterstützt hat (dafür war bei Shoppingbudget dann eben nicht mehr so groß – aber das war ja meine Entscheidung). Also wichtigste Erkenntnis erst einmal ist, dass ich frei bin. Und wenn ich frei bin, brauche ich auch nicht gestresst sein.

6 Tipps für weniger Stress als Mutter

Lege Dir 1-2 Aufgaben pro Tage

Wenn Deine To-Do Liste ewig lang ist, kann sie Dich enorm stressen und am Ende des Tages dazu führen, dass Du frustriert bist und eh nicht hinterherkommst. Ich lege mir dann meist ungefähr 1-2 Aufgaben für den Tag, die ich auf jeden Fall schaffen möchte. Wenn ich dann immer noch Kapazitäten habe, gibt es ja immer noch genug, was ich machen kann. Aber so habe ich am Ende des Tages ein Erfolgsgefühl und weiß, dass ich auch wirklich das erledigt kriege, was ich erledigt kriegen möchte.

Versuche Aufgaben, bei denen Du Ruhe brauchst, auf ungestörte Tageszeiten zu legen

Die Unterlagen für die Steuererklärung rauszusuchen, während das eine Kind gerade Hausaufgaben macht und das andere daneben spielt, könnte herausfordernd werden. Ich mache z.B. den Haushalt, wenn die Kinder wach sind. Die können ja beim Spülmaschine ausräumen helfen oder ihre Klötzchen daneben bauen. Ich kann mich auch mit ihnen dabei unterhalten. Und Aufgaben, wo ich unbedingt Ruhe brauche, mache ich wenn die Kinder in der Schule, im Kindergarten oder im Bett sind. Das nimmt definitiv den Stress raus. Da auch hilfreich der nächste Tipp, damit man z.B. abends dabei nicht einschläft.

Achte auf Deinen Körper, Deine Gesundheit und Dein Energielevel

Ja, das kostet am Anfang Zeit und Überwindung. Was es Dir aber nach hinten raus an Zeit, Energie, Geld und Lebensqualität bringen kann, ist enorm. Überleg mal, wie Dich eine Woche Kranksein zurückwirft. Oder was Dich Übergewicht oder sich im eigenen Körper unwohl fühlen an Energie kostet – alleine, dass Du Dich im Spiegel siehst und unzufrieden bist. Wie könnte es Deine Energie steigern, wenn Du vor dem Spiegel stehst und sagt: „Du Schnitte – sexy siehst du wieder aus!“ Dafür braucht es Sport oder regelmäßige, aktive Bewegung – Du kannst ja ein „Fit mit Baby Workout“ bei YouTube machen oder Dir ein Angebot raussuchen, das sich gut in Dein Leben einfügt.

Weniger Stress als Mutter – 6 Tipps für einen stressfreien Mama-Alltag (3) Achte auf Deinen Körper, Deine Gesundheit und Dein Energielevel

Eine gesunde Ernährung beugt nicht nur Krankheiten vor, sondern steigert auch dein Energielevel und sorgt dafür, dass Du fokussierter bist. Und wenn Du es nicht schaffst 5 Portionen Gemüse am Tag zu essen, abwechslungsreich, frisch, Bio, regional, saisonal und nicht erhitzt, dann ergänze mit sinnvollen Nahrungsergänzungsmitteln, um die Lücken zu schließen. Das hat bei mir körperlich nochmal so einen riesigen Unterschied gemacht. Schreib mir gerne, wenn Du dazu eine Empfehlung benötigst.

Etabliere gute Gewohnheiten

Zähneputzen kostet Dich vermutlich keine Überwindung mehr, oder?! Wenn wir allerdings versuchen, gleichzeitig Sport, eine gesunde Ernährung, Tagebuch führen und ein neues Wäschesystem zu etablieren, streikt unser Gehirn nach kurzer Zeit, weil es zu viel Energie kostet. Nimm Dir eine Sache vor, die Du in deinem Alltag verändern möchtest und mache es so lange, bis es Dich keine Überwindung mehr kostet und zu einer normalen Gewohnheit geworden ist.  

Erfolgreiche Menschen haben nie immer nur Disziplin, sondern eher eine Aneinanderreihung von guten Gewohnheiten.

Vergleiche Dich nicht

Es ist DEIN Leben! Versuche nicht so zu leben wie andere – Du bist doch eine ganz andere Persönlichkeit, hast ganz andere Kinder, einen anderen Partner, eine andere berufliche Situation, ein ganz anderes Leben eben. Und bedenke, dass andere auch nur bestimmte Momente aus ihrem Leben zeigen. Das meiste, was bei ihnen abgeht, bekommst Du doch gar nicht mit. Sei einfach Du selbst – authentisch sein ist so befreiend, attraktiv und macht glücklicher!

Sei nicht so streng mit Dir

Am Ende des Lebens wirst Du nicht auf dein Leben zurückblicken und darüber nachdenken, wie ordentlich Dein Haus immer war oder wie Multitasking fähig Du warst. Du wirst an die besonderen Momente und Beziehungen in Deinem Leben zurückblicken. Aus der Perspektive verschwindet Stress oft von selber. Und man legt den Fokus viel mehr auf das Schöne im Leben! Also genieße es!

Profilbild Rebecca Klaus

Autor

Rebecca Klaus

Rebecca Klaus ist Mamafitness-Expertin, seit 10 Jahren verheiratet, hat selber 3 Kindern und ist seit über 4 Jahren in der Gesundheitsbranche selbstständig. Ihr Ziel ist es Mütter zu begleiten und zu inspirieren mehr Freiheit in ihrem Leben zu sehen und zu erleben. Ihre Schwerpunkte sind Ernährung, Fitness und vor allem Mindset/Persönlichkeitsentwicklung.

Du kannst Dich mit ihr über Instagram (@rebeccaklaus_) verbinden.

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